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Nachhaltigkeit auf dem Peloponnes (2)

Geschrieben von Thomas Ertl am 28.02.2018
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Peloponnes Nachhaltigkeit landwirtschaftliche Produktee

Griechenland schreibt wieder Geschichte – diesmal in nachhaltiger Landwirtschaft (2)
Biozyklisch-veganer Anbau als einzigartige Entwicklung In Europa

68.000 landwirtschaftliche Betriebe haben in 2016 den Umstieg auf Bio beantragt, um an der kürzlich beschlossenen EU-Föderung teilzunehmen. Das entspricht 50% der gesamten landwirtschaftlichen Fläche! Wegen der kleinbäuerlichen Strukturen, die großflächige Monokulturen der Großkonzerne nicht zulassen, ist Griechenland das einzige Land Europas, das in absehbarer Zeit 100%igen ökologischen Anbau betreiben wird. Griechenland erfindet sich – wie so oft in seiner Geschichte – wieder einmal neu.

Bauernmarkt in KalamataDer deutsche Agraringenieur Johannes Eisenbach gründete Mitte der neunziger Jahre in Kalamata eine der ersten Biofirmen Griechenlands. Sein „biozyklischer Anbau“ ist mittlerweile richtungsweisend für 800 kleinbäuerliche, genossenschaftlich organisierte Betriebe.  Diese Erzeugergemeinschft arbeitet nach Eisenbachs Zertifizierungsrichtlinien und wird im Gegenzug in der Vermarktung unterstützt. Im zweiten Schritt stellen immer mehr Bauern auf „biozyklisch-vegan“ um. Bei den Bio-Fachmessenun der letzten Jahre waren es die biozyklisch-veganen Olivenöle aus Kalamata, die bei der Blindverkostung erste Preise gewonnen haben. „Die Wiege der europäischen Kultur könnte zur Wiege eines neuen ökologischen Denkens werden“, ist sich Eisenbach sicher. Der griechische Ökopionier und Agraringenieur Panagiótis Mikrós zeigt auf die leblosen braunen, mit „Roundup“ gespritzen Weinberge, und verweist auf die biologischen Anbauflächen, die sich nahtlos in die herrliche Natur des Peloponnes einfügen. Eisenbachs Erzeugergemeinschaft O.M.E.N. (Organic Marketing Export Network) umfaßt ein großes Spektrum an Bioprodukten, von Zitrusfrüchten über Gemüse bis hin zu Wein und Olivenöl, sogar bio-veganen Humus.

Markt KalamataEuropaweit einzigartig ist der Zusammenschluß von 50 Bauern, die sich im Juni 2017 für den biologischen Anbau der – auf dem Peloponnes seit Jahrhunderten heimischen-  Goji-Beeren entschieden haben. Griechenland ist das letzte Land der EU, das sich der Doktrin der konzerngesteuerten Kommission widersetzt. Wieder einmal. Gut so. „Wer den Peloponnes bereist hat, spürt die unfaßbare Präsenz der Natur,“ meint Johannes Eisenbach. „Alles ist hier eingebettet in wesenhaftes Wirken. Kein Mensch kann sich dem entziehen. Und diese spürbare Gegenwart der Natur tut der Seele gut. Griechenland tut der Seele gut. Deshalb reisen auch so viele Menschen in dieses Land…..“ und entscheiden sich, ihren Zweitwohnsitz in der begnadeten Umgebung des Peloponnes zu gründen.

Quelle: Michael Hoppe, Autor von „Nachhaltiger Anbau in Europa – Der Peloponnes“ in naturscheck.de Sommer 2017 (mit freundlicher Genehmigung)

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